Mehrzweckfahrzeug VW T4 (MZF2)

Dieses ehemalige Kleinlöschfahrzeug ist im Feuerwehr-Lokal Wiesendangen (Schopf) stationiert und dient als Zugfahrzeug für diverse Anhänger, Erkundungsfahrzeug oder Transportfahrzeug für weiteres Material

GSF Elgg 2019

Wie jedes Jahr führte der Feuerwehrverein Elgg auch in diesem Jahr wieder ein Geschicklichkeitsfahren durch. Unsere diesjährige Delegation bestand aus 3 Fahrer in der Kategorie Grossfahrzeugkategorie (daher leider wieder keine Teilnahme im Gruppenwettkampf).

In der Kategorie Kleinfahrzeuge konnte erneut Christoph Peter sein Können zeigen und setzte sich mit nur 190 Strafpunkten an die Spitze der Rangliste. In diesem Jahr starteten wir in dieser Kategorie wieder mit einer vollen Gruppe und konnten unseren 2. Platz von letztem Jahr sogar noch steigern: Gruppensieger in der Kategorie Kleinfahrzeuge!

Unter folgenden Link findet Ihr die Ranglisten:

Einzelrangliste Kleinfahrzeuge
Gruppenrangliste Kleinfahrzeuge

Einzelrangliste Grossfahrzeuge
Gruppenrangliste Grossfahrzeuge

Funktion

In den Feuerwehr-Lokalen wird sämtliches Feuerwehr-Material gelagert, gepflegt und für den Ernstfall vorbereitet. Das Feuerwehr-Lokal dient gleichzeitig als Übungsort und als Kommandozentrale.

Auf Grund seiner Grösse und seinen Möglichkeiten werden die meisten Vorbereitungsarbeiten in Wiesendangen durchgeführt (Schlauchpflege, Atemschutzgeräte befüllen und pflegen, sonstige Reparaturen,..).
Das zweite Lokal in Gundetswil wird primär dazu genutzt, die geforderten Einsatzzeiten im nördlichen und östlichen Teil von Wiesendangen zu gewährleisten. Aus diesem Grund ist dort auch ein Ersteinsatzfahrzeug (EEF) deponiert, welches bereits mehrfach eine Schlüsselrolle gespielt hat.

Evakuierung Schulhaus Wyberg / Gässli / KiGa Sagi

Diese Übung diente zur Überprüfung des Evakuierungskonzeptes der Schule Wiesendangen.

Evakuierung
Hauptbestandteil der Übung war eine einsatzmässige Evakuierung der Schulhäuser Wyber, Gässli und dem Kindergarten Sagi auf Grund eines simulierten Feuers. Ein Teil der Schüler wurde über die normalen Wege evakuiert, andere waren durch den Rauch im Schulzimmer blockiert und mussten über die Autodrehleiter evakuiert werden. Alle Schüler und Lehrpersonen konnten erfolgreich evakuiert werden und fanden sich gemäss Konzept auf dem Sammelplatz (Grosse Fussballwiese) ein.


Postenarbeit
Im zweiten Teil gab es dann zum Thema Feuerwehr und Brand noch einen kleine Postenarbeit

Evakuierung Schulhaus Gundetswil

Diese Übung diente zur Überprüfung des Evakuierungskonzeptes der Schule Wiesendangen.

Evakuierung
Hauptbestandteil der Übung war eine einsatzmässige Evakuierung des Schulhauses auf Grund eines simulierten Feuers. Ein Teil der Schüler wurde über die normalen Wege evakuiert, andere waren durch den Rauch im Schulzimmer blockiert und mussten über die Autodrehleiter evakuiert werden. Alle Schüler und Lehrpersonen konnten erfolgreich evakuiert werden und fanden sich gemäss Konzept auf dem Sammelplatz (Wiese) ein.

Postenarbeit
Im zweiten Teil gab es dann zum Thema Feuerwehr und Brand noch einen kleine Postenarbeit

Einsätze mit Rettungsdienst

An diesem Übungstag durften wir zusammen mit angehenden Rettungsanitäter verschiedene Fallbeispiele durchspielen. Für die Rettungssanitäter in Ausbildung war dies eine Vorbereitung für spätere Prüfungen – für uns eine perfekte Übung um Einsätze zusammen mit dem Rettungsdienst zu trainieren. So konnten beide Partner Erfahrung und Verständnis im Vorgehen sammeln. Folgend ein paar Beispiele dieser Szenarieren:

Fallbeispiel 2
Person ist einen Abhang heruntergestürzt und sitzt verwirrt auf einem Geländeabsatz. Beim Eintreffen setzt ein Krampfanfall ein. Der Patient muss sicher geborgen und vom Rettungsdienst weiter behandelt werden

Fallbeispiel 6
Arbeiter hat auf dem Dach des Werkgebäudes an der Fotovoltaik-Anlage Reparaturen ausgeführt. Nach einem Stromschlag liegt er verletzt auf dem Dach

Fallbeispiel 8
Patient hat starke Atemnot, kann kaum sprechen. Er hält sich im oberen Teil des Heustockes auf.

Fallbeispiel 9 (Morgen)
Verkehrsunfall, Fahrer sitzt mit eingeklemmten Füssen auf dem Fahrersitz.

Fallbeispiel 9 (Nachmittag)
Verkehrsunfall, Patient sitzt mit eingeklemmten Füssen auf dem Beifahrersitz.

Schlussübung
Verkehrsunfall mit 3 verletzten Personen. 2 Verletzte befinden sich im Auto, 1 Verletzter liegt etwas abseits auf dem Acker.

Diverse Fotos

Alarmübung 2019

Dieses Jahr konnten wir dank glücklicher Umstände eine deutlich umfangreichere Alarmübung mit Unterstützung der Stützpunkt-Kompanie Winterthur, Polizei und Rettungsdienst durchführen:

Donnerstag Abend, im Hallenbad halten sich 9 Gäste auf, der zuständige Bademeister ist ebenfalls anwesend. Um ca. 18:45 wird von den Gästen und dem Bademeister ein komischer Geruch wahrgenommen. Der Bademeister geht von einer Störung der Anlage aus und geht zur Überprüfung in den Keller, wo die ganzen technischen Installationen und die Steuerungen sind. Der Geruch wird stärker, der Bademeister lässt sich nicht mehr blicken. Die Badegäste alarmieren um ca. 18:50 die Feuerwehr.

Kurz darauf wird bei der Fw Wiesendangen ein Grossalarm mit der Meldung „Gasaustritt im Gebäude mit verletzten Personen“ ausgelöst. Kurze Zeit später trifft der Einsatzleiter der Fw Wiesendangen und weitere AdF ein. Dank der erweiterten Übung trifft kurze Zeit nach der Fw Wiesendangen analog einem richtigen Einsatz der ABC-Messbus vom Stützpunkt ein, welcher bei solchen Ereignissen automatisch aufgeboten wird. Weiter treffen Polizei und ein erster Rettungswagen ein. Die ersten Badegäste haben bereits fluchtartig das Hallenbad verlassen und stehen hustend und mit geröteter Haut an der kühlen Abendluft.
In den folgenden Minuten wurden erste Massnahmen getroffen, wie die Betreuung / Behandlung der Verletzen ausserhalb vom Hallenbad, Absperren der Zugänge und einrichten einer Grob-Dekontaminationsstelle beim Ausgang. Dies mit dem Ziel, dass Verletzte welche mit chemischen Stoffen verschmutzt sind (welche die Haut z.B. reizen oder massiv schädigen können) möglichst schnell gereinigt werden können. Dadurch wird eine weitere Schädigung der Haut verringert oder im besten Fall gestoppt. Ebenso wird die Verschleppung des Stoffes verhindert, so dass am Schluss weniger verschmutzte Fläche gereinigt werden muss.

Wie in einem solchen Fall notwendig, wird zusätzlich der Chemiezug der Stützpunk-Kompanie aufgeboten. Dieser rückte mit rund 5 Fahrzeugen aus, welche unter anderem eine Personen-Dekontaminationsanlage zur Fein-Dekontamination beinhaltet. Mit dieser Anlage ist es möglich, Verletzte fachgerecht und spezifisch zu dekontaminieren. Dort sämtliche Kleider entfernt und entsorgt. Abhängig vom Stoff wird nun ein entsprechendes Reinigungsmittel eingesetzt. Die gereinigten Personen erhalten anschliessend saubere Einwegkleidung und werden je nach Verletzung medizinisch durch den Rettungsdienst behandelt.

Von Beginn an machten sich während dieser Massnahmen Einsatztrupps unter Atemschutz daran, alle verletzten Schwimmer in der Badehalle zu evakuieren. Auch wurde der Keller nach dem Bademeister abgesucht, dieser wurde dann im Keller bewusstlos aufgefunden und ebenfalls nach draussen gebracht. Dabei wurde auch ein austretender Stoff mit entsprechender schäumenden Reaktion auf dem Boden festgestellt, dieser kann jedoch durch die Ortsfeuerwehr nicht weiter bearbeitet werden (andere Schutzausrüstung und Hilfsmittel notwendig). Für diesen Teil des Problems wurden Spezial-Anzüge und weitere Messgeräte notwendig, welche durch den Chemiezug in den Einsatz gebracht wurden.

Bereits von Beginn weg war absehbar, dass in der schmalen Seelackerstrasse schnell ein Verkehrschaos entstehen würde. Deswegen wurde diese umgehend nach Eintreffen der Spezialisten vom Verkehrszug gesperrt und nur direkt benötigten Fahrzeugen die Zufahrt erlaubt. Alle nicht benötigten Fahrzeuge wurden auf der Wybergstrasse parkiert.

Um ca. 21:30 wurde die Übung gestoppt und die beteiligten Einsatzkräfte nach einer Schlussbesprechung zur Retablierung zurückgeschickt.