Alarmübung -Ballonabsturz – 2006
| Ort: | Raum Fulau |
| Einsatzart: | Suchauftrag mit möglichen Verletzen |
| Alarmzeit: | 18.50 |
| Pagermeldung: | Vermisster Heissluftballon 4 Pers Raum Fulau |
| Übungsdetails | siehe folgende Beschreibung |
| Übungsdauer (h) | ca. 3/4 |
| Einsatzkräfte: | 67 |
Das Wetter ist windig, es regnet noch nicht… 22.05.2006 / 18.50 – Der Pager einen Kleinalarm Nacht (38 aufgebotene AdF) meldet: „Vermisster Heissluftballon 4 Pers Raum Fulau“. Dieser Text verheisst nichts Gutes… Rund 8 Minuten später folgte dann der Grossalarm (insgesamt 67 AdF). Spätestens jetzt wurden diejenigen AdF noch nervöser, welche noch auf dem Weg zum Feuerwehr-Lokal sind.
Am Einsatz-Ort bot sich eine spezielle Kulisse: Etwas weiter gegen den Waldrand hinunter brannte ein Feuer und die Hülle das Ballons schlang sich über eine Holz-Beige. Man hörte Schreie aus dem Abhang dahinter… Nach einer genaueren Beurteilung stand fest: Die 4 zum Teil schwerstverletzten Unfallopfer brauchten dringend medizinische Betreuung. So wurden via Kantonsspital 2 Rettungswagen (RTW) und der Rega-Heli mit Notarzt aufgeboten. Die eintreffenden AdF wurden schnell auf die Patienten verteilt. Kurze Zeit später traf dann der Rettungswagen mit 4 Rettungssanitätern ein. Nach einer kurzen Besprechung mit dem eintreffenden Einsatzleiter Sanität und dem Einsatzleiter Feuerwehr wurden die weiteren Massnahmen besprochen und das Vorgehen definiert. So stand nach einer kurzen Beurteilung durch die Rettungssanitäter fest, dass die Patienten umgehend stabilisiert und aus dem steilen Gelände geborgen werden mussten. Mit Unterstützung der Feuerwehr konnte diese Aktion bei allen Patienten mit der nötigen Vorsicht durchgeführt werden.
Nach den 4 Rettungen wurde die Übung abgeschlossen. Es folgte die positive Bilanz der Übung in welcher ein Super Einsatz aller gelobt wurde. Dank der Möglichkeit, den Rettungsdienst des KSW Winterthur in die Übung zu integrieren wurde das Übungsbild wesentlich realistischer und unser Kader konnte zusätzlich die Zusammenarbeit mit einem Einsatzleiter Sanität üben.
Auch wenn dies zum Glück nur eine Übung war. Die Tatsache dass dieser Vorfall durchaus realistisch sein könnte, machte allen klar dass wir auf solche Einsätze vorbereitet sein müssen…
Ein herzlicher Dank an dieser Stelle nochmals allen Beteiligten, speziell auch an die Figuranten und an das KSW-Team!
Die folgenden Fotos zeigen Euch, wie es bei dieser Übung aussah:
Vorbereitung
Übung
Jugendfeuerwehr-Übung (01.04.2006)
Am Samstag 1. April trafen sich die Angehörigen der Jungendfeuerwehr (AdJF) des Bezirk Winterthur zu ihrer zweiten Übung in Wiesendangen. Zurzeit zählt Gruppe die 41 Mädchen und Knaben. Auf das Jahr 2006 fanden 13 Neueintritte statt, 4 davon sind aus dem Zweck-verband Wiesendangen-Bertschikon.
JFW-Gruppe Bezirk Winterthur
Die Übung vom 1. April organisierte das Feuerwehr Kommando Wiesendangen-Bertschikon, mit freiwilligen Angehörigen vom Kader. Durch die stetige Zunahme der AdJF in den letzten Jahren, nimmt die Postenarbeit ebenfalls zu. Waren früher zwei bis drei Posten, sind heute fünf Posten mit teilweiser Doppelbesetzung notwendig. Die AdJF fordern zudem auch die Postenchefs in dem sie das Feuerwehrhandwerk wirklich beherrschen möchten. Denn dies kommt beim alljährlichen Kantonalen Wettkampf zu gute.
Bei den älteren AdJF sind vier Posten mit den Themen TLF-Einsätze, Seilzug, Leitungsbau und Pionier angesagt.
Bei den TLF-Einsätzen wurde die Sicherung der Einsatzstelle, den 3-fach Brandschutz, Leiternstellungen und der Umgang mit dem Schnellangriff geübt. Mit dem Seilzug (Habegger) war der Auftrag ein Fahrzeug zu verschieben. Ein Seilzug ist für das
Ziehen, ein Zweiter für die Sicherung verantwortlich. Im Weiteren ist beim Arbeiten mit dem Seilzug auf die persönliche Sicherheit zu achten. Der Posten Seilzug wie auch der Leitungsbau ist unter den Wettkampfbestimmung zu bewältigen.
Den Posten Leitungsbau bestand aus zwei Transportleitungen mit je einem 3-Verteiler und zwei 42-er Leitungen über und unter Hindernisse zu erstellen. Das Handling mit den Hebekissen und Spreizer für Rettungen, erfordert ein stilles und überlegtes Arbeiten. Es ist darauf zu achten, dass das Fahrzeug fortlaufend richtig gesichert wird, durch unterbauen verschiedenen Hölzer.
Die Neueintretenden übten in der Anlehrstufe die Motorspritze, Atemschutz, Seile/Knoten und Funk.
Der Feuerwehrverein offerierte in der Pause den Zvieri. Nach Abschluss der Übung ist Kameradschaft bei den Jugendlichen gefragt. Sie pflegen dies wie die aktiven Mitglieder der Feuerwehr mit einem Besuch im Restaurant.
Im Weiteren ist die Teilnahme mit einer Gruppe an der Schweizermeisterschaft um den SFV Pokal vom 10./11. Juni 2006 in Interlaken geplant. Am 26. August 2006 findet der Kantonale Wettkampf in Obfelden statt.
Aus dem Feuerwehrzweckverband aktive AdJF sind: Stefano Ritacco, Mathias Bräm (Wiesendangen), Alexander und Christoph Hofmann, Andreas Zumbrunnen und Roland Frei
(Bertschikon).
Kaderrapport 2006
Der Kaderrapport 2006 führte uns nach Kloten wo wir einen Rundgang durch die Gebäude der Rettungsorganisationen absolvieren konnten. Auf dem Programm standen die Flughafenfeuerwehr wo uns eine kleinen Demo mit den neuen Flugfeldlöschfahrzeugen erwartete. Anschliessend konnten wir den umfangreichen Fahrzeugpark der Feuerwehr und der Sanität begutachten. Ebenfalls durften wir die RAZ Kloten anschauen.
Skiweekend Davos (18./19.02.2006)
Fahrschule ML18-12
Rekruten-Übung 2006
Jedes Jahr findet im Bezirk Winterthur ein Rekrutentag statt. Jeder Rekrut in diesem Bezirk hat die Möglichkeit an dieser Übung teilnzunehmen und sein Grundhandwerk zu lernen. An der diesjährigen Übung in Wiesendangen wurden Atemschutz-Grundstätze & Lüftereinsatz, 3facher Brandschutz und hydraulische Geräte, Motorspritze (Ansaugen aus dem Bach), Einsatz der Handschiebeleiter, Knoten aus dem Leiterndienst und TLF-Ersteinsätze geübt.
Die weitere Ausbildung erfolgt dann in den eigenen Feuerwehren und an GVZ-Kursen
Christbaum-Verbrennen 2006
GSF Elgg 2005
Auch in diesem Jahr nahmen wir mit einer Gruppe von TLF-Fahrern und eine Personentransporter-Fahrerin am Geschicklichkeitsfahren in Elgg teil. Auch dieses Jahr hatten sich die Organisatoren wieder viel Zeit und Arbeit auf sich genommen, um einen spannenden Wettkampf bieten zu können.
Unter folgenden Link findet Ihr die Ranglisten:
Ortssieger-Liste
Einzelrangliste Kleinfahrzeuge
Einzelrangliste Grossfahrzeuge
Gruppenrangliste Grossfahrzeuge
Er schaffte wovon viele träumen: Christoph Peter ist Gesamtsieger der Kategorie Grossfahrzeuge! Herzliche Gratulation dem strahlenden Sieger:
Impressionen vom Geschicklichkeitsfahren
Posten 1
Hier war ein gutes Augenmass gesucht. Ziel dieses Posten war es das TLF so nah (seitlich und hinten) wie möglich rückwärts zu parkieren
Posten 2
Ziel des Posten Nr. 2 war es mit dem TLF den Drehbalken so um 90° zu drehen, dass die Pyramide aus 10 Röhrchen auf dem Ausleger stehen blieb.
Posten 3
Hier musste ein kleiner Anhänger welcher Vorkopf angehängt war durch einen Parcour gefahren werden
Posten 4
Ein äusserster kniffliger Posten. Langsam vorwärtsfahren bis die grosse Lampe leuchtet (6mm weiter und das rote Lämpchen zeigt 50 Strafpunkte…)
Posten 5
Der Balken musste angehoben werden damit der Ball im markierten Bereich zu stehen kommt
Posten 6
Hier war Timing gefragt. Im richtigen Moment mit dem Fahrzeug ein Satz nach vorne, so dass das Pendel im blauen Kübel zu liegen kam
Posten 7
Grundsätzlich ein sehr einfacher Posten: Auf der Beifahrerseite musste mit dem Vorderrad auf ein Keil aufgefahren werden. Die Tücke liegt aber hier natürlich auch wieder im Detail…
Posten 8
In der Mitte des Fahrzeug-Heck wurde ein Pendel montiert. Dieses musste dann über der Mitte des Kreises auf der Scheibe zu stehen kommen
Posten 9
2 Ringe müssen so platziert sein dass die beiden Räder vorne Rechts und hinten Links anschliessend in den Ringen zu stehen kommen. Natürlich müssen dann die Ringe noch beweglich sein…
Posten 10
Hier musste mit möglichst genau 1m Abstand um eine Kurve an einem Velo vorbeigefahren werden
Posten 11
Ziel dieses Posten war die korrekte Einschätzung des Abstandes nach Vorne. Das Tor musste noch schwenkbar sein und der Abstand sollte natürlich möglichst klein sein.
Posten 12
Spielplatz der grossen Kinder. Mit einem ferngesteuerten Geländewagen musste ein Parcour absolviert werden
